Kambodscha
Von den 4000 islands konnte man Kambodscha schon sehen. Um 9:30 nahmen wir in einem alten, aber ganz komfortablen großen Bus mit "Reiseleiter für die Grenzformalitäten" Platz. Die im Internet viel zitierte Grenzüberschreitung geht problemlos, wenn man sich darauf einstellt, dass man für die schwere Arbeit der Grenzangestellten und den Reiseleiter 10 Dollar kalkuliert.

Wir stellten uns zum Gesundheitscheck an, der daraus bestand, dass jedem ein Infrarotfiebermesser in Halshöhe hingehalten wird - die meisten Touristenohren waren wahrscheinlich zu hoch oben.
Danach sollte es auf der neu geteerten Straße weiter gehen. Hm, irgendwie wechselten sich alt geteerte Strecken mit Schlaglöcher, neu geteerte 100m Streifen mit längeren Sandstraßenabschnitten ab. Bei einem größeren Schlagloch hob es alle einen gefühlten Meter aus und als dann die Mädels vor uns im Sitz wieder landeten, brach gleich die ganze Sitzbank nach hinten. An einem Schrauben hing sie noch am Boden fest. Dann musste der Sitz gehalten werden :)

Mit 3 Stunden Verspätung trafen wir um 1 Uhr nachts in Siem Reap ein. Kambodscha scheint im generellen wohlhabender als Laos zu sein. Bessere Häuser, mehr Autos bzw. auch kleinere PKWs für Familien, mehr Infrastruktur.
Die nächsten zwei Tage sahen wir uns unzählige Tempelanlagen in Angkor an. Darunter Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm (Kulisse in Tomb Raider).





Danach rauschten wir auch schon weiter in die Hauptstadt Phnom Penh. Wohl eine typische asiatische Großstadt - laut und der Straßenverkehr läuft nach eigenen Regeln ab. Will man als Moped (die die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer darstellen) hintereinander 2x links abbiegen, bleibt man gleich auf der linken Spur als "Geisterfahrer". Aber alle stellen sich darauf ein und es scheint zu funktionieren. Sie stellen sich auch auf die Schrittgeschwindigkeit der Straßenüberquerer ein - d.h. Nicht stehenbleiben und nicht mittendrin loslaufen.
Aber die Stadt bereisten wir nicht um der Straßenverkehr zu beobachten, sondern um uns auch mit der grausamen Geschichte Kambodschas auseinanderzusetzen. Statt den bekannten "Killing Fields" schauten wir uns ein ehemaliges Gefangenenlager an. Bis auf 7 Menschen von den 14.000 bis 20.000 überlebten die Inhaftierung nicht bzw. wurden am Ende bei den Killing Fields hingerichtet und das zwischen 1974 und 1978.

Wir stellten uns zum Gesundheitscheck an, der daraus bestand, dass jedem ein Infrarotfiebermesser in Halshöhe hingehalten wird - die meisten Touristenohren waren wahrscheinlich zu hoch oben.
Danach sollte es auf der neu geteerten Straße weiter gehen. Hm, irgendwie wechselten sich alt geteerte Strecken mit Schlaglöcher, neu geteerte 100m Streifen mit längeren Sandstraßenabschnitten ab. Bei einem größeren Schlagloch hob es alle einen gefühlten Meter aus und als dann die Mädels vor uns im Sitz wieder landeten, brach gleich die ganze Sitzbank nach hinten. An einem Schrauben hing sie noch am Boden fest. Dann musste der Sitz gehalten werden :)

Mit 3 Stunden Verspätung trafen wir um 1 Uhr nachts in Siem Reap ein. Kambodscha scheint im generellen wohlhabender als Laos zu sein. Bessere Häuser, mehr Autos bzw. auch kleinere PKWs für Familien, mehr Infrastruktur.
Die nächsten zwei Tage sahen wir uns unzählige Tempelanlagen in Angkor an. Darunter Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm (Kulisse in Tomb Raider).





Danach rauschten wir auch schon weiter in die Hauptstadt Phnom Penh. Wohl eine typische asiatische Großstadt - laut und der Straßenverkehr läuft nach eigenen Regeln ab. Will man als Moped (die die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer darstellen) hintereinander 2x links abbiegen, bleibt man gleich auf der linken Spur als "Geisterfahrer". Aber alle stellen sich darauf ein und es scheint zu funktionieren. Sie stellen sich auch auf die Schrittgeschwindigkeit der Straßenüberquerer ein - d.h. Nicht stehenbleiben und nicht mittendrin loslaufen.
Aber die Stadt bereisten wir nicht um der Straßenverkehr zu beobachten, sondern um uns auch mit der grausamen Geschichte Kambodschas auseinanderzusetzen. Statt den bekannten "Killing Fields" schauten wir uns ein ehemaliges Gefangenenlager an. Bis auf 7 Menschen von den 14.000 bis 20.000 überlebten die Inhaftierung nicht bzw. wurden am Ende bei den Killing Fields hingerichtet und das zwischen 1974 und 1978.
MelTom - 10. Nov, 12:33