6 Goldenes Dreieck

Samstag, 26. Oktober 2013

Das Leben der Rucksacktouristen

Die folgenden Tage verliefen eher gemächlich. Erkundigungen einholen, wann wo der nächste Bus geht, was wir hier unternehmen könnten
und Herbergssuche.
Bis wir in Laos waren, machten wir drei Stopps.
Die öffentlichen Busse waren eher Pick-ups mit zwei Sitzbänken. Die öffentlichen Verkehrsmittel gehen weniger nach einer bestimmten Uhrzeit, sondern nach Auslastung. Es wird gewartet bis der Bus wirklich voll ist. Kinder werden auf die Knie von Fremden gesetzt, ein paar Männer stehen auf dem Trittbrett hinten und trotzen auch dem Regen. Das Kind das Thomas zugeteilt wurde beäugte seine Oberschenkel eher skeptisch und lehnte sich in diesen 1,5 Stunden maximal an.
Bus
Wir liehen uns ein Moped aus und fuhren zum Zentrum des goldenen Dreiecks. Vom ehemaligen Opiumhandel und -konsum merkt man hier nichts mehr.
Die einzige Gefahr, die hier auf uns lauerte, war der Linksverkehr.

In Chiang Khong sahen wir schon auf der anderen Seite des Mekongs Laos. Wir hatten ein nettes Zimmer mit Balkon und Blick auf den Mekong. Abends feierten die Laoten ein buddhistisches Fest mit viel Musik und hunderten aufsteigenden Lichterballons - sehr romantisch :)

Im strömenden Regen, eingekeilt zwischen zwei Duzend asiatischer Touristen, setzten wir dann mit einem Fährboot nach Laos über, um das nächste Boot für die zweitägige Reise nach Luang Prabang zu nehmen.
Mbit
Die einzige Konstante seit der Grenze zu Myanmar sind Pam und Rob, ein amerikanisches Paar aus Florida. Wenn wir nicht miteinander reisten, trafen wir sie bald wieder in der nächsten Unterkunft oder am nächsten Ort. Die beiden haben wirklich viele Reisegeschichten auf Lager und eine beinah 50jährige Backpacker- Erfahrung.
RaB

Noch ein paar Imressionen von der 2x7-stündigen Bootsfahrt durch den Dschungel (bei den grandiosen Anlegemanövern an Ufern konnten wir nur staunen)
mk

mkurw


mkspeedb

mkel

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Eine Grenzgängergeschichte

Das Goldene Dreieck - an der Grenze Myanmar-Thailand

Wir wussten nicht so recht, was uns an der Landgrenze von Myanmar nach Thailand erwarten würde. Der Reiseführer schreibt von komplizierten, teuren Genehmigungen, die wir uns schon zuvor in Rangon holten hätten sollen. Die Einheimischen wussten es auch nicht so genau, denn das Land ist in einem so großen Umbruch, sodass die neuesten Reiseführer schon veraltet sind. Aber alle die wir fragten, waren sehr bemüht und holten Erkundigungen von Verwandten der Freunde ein und Versicherten uns, es sollte problemlos klappen.
So gingen wir als einzige Touris auf den Grenzposten selbstsicher zu. Die Pässe wurden abgenommen, um 5 min später mit einem Ausreisestempel wieder zu erhalten. Erster Schritt geschafft - Myanmar lässt uns ohne Genehmigungen, Souvenirbeschlagnahmingen und Bestechungsgelder ausreisen. Nach der Brücke warteten die thailändischen Zollbeamten mit ihren Formularen auf uns. Doch wo war nun der 2. Pass? Schock! Liegt der noch in Myanmar? Wir durchsuchten unsere Taschen, die Zollbeamtin fragte schon ein 5. Mal "Madam Passports, please", mir wurde abwechselnd heiß und kalt, bis ein Kollege von ihr mit dem Pass kam - ich hatte ihn auf dem Tisch beim Ausfüllen der Formulare liegen lassen! Heureka! Kurze Gepäckkontrolle, ein Lächeln und ab ins nächste Hotel.

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