7 Myanmar

Freitag, 18. Oktober 2013

Inle See

Am Inle See bei den Einbein Ruderern.
Inle1

Eine dreiviertel Flugstunde von Bangan entfernt (im Shan Staat) eröffnete sich uns wiederum eine ganz neue Welt. Wir buchten uns ein Boot und erkundeten mit einem Guide, welcher zugleich unser Chauffeur war, den See.
Inle4
Um halb sieben in der Früh (bis jetzt ist das ein absoluter Frühaufsteherurlaub) ging es los um einer buddistischen Prozession quer über dem See beizuwohnen. Hunderte Boote mit Einheimischen und Touristen versammelten sich, um dem Ereignis beizuwohnen. Es zogen 28 geschmückte und mit Musik beschallte Boote mit je ca. 50 rudernden und tanzenden Männern aus den umliegenden Dörfern vorbei.
Inle6

Danach ging es auf einen Markt, wo wir fast die einzigen Touristen waren. Als Europäer waren wir hier noch eine richtige Attraktion. So betrachteten wir uns gegenseitig - wir, die Völker der angrenzenden Bergen und sie, uns innviertler Hügelabstammende.
Inle5

Am See waren wir die Könige mit diesen breiten Stühlen und den Wolldecken, die sie nur in Touristen-Boote stellen (normalerweise sitzen 20 Leute in so einem Boot). Wir brausten an den vielen Stelzenhäusern, an Seerosenfeldern und sogar an einem riesigen schwimmenden Tomatengarten vorbei.
Inle3

Die Einheimischen zeigten uns ihr Handwerk und wir brave Besucher schlugen mit unseren Einkäufen kräftig zu. Nachdem unser Dreitagesbudget ausgeschöpft war, verzichteten wir auf das Mittagessen und beschlossen, die nächsten Tage im goldenen Dreieck nicht auf den Putz zu hauen.

Den Tag ließen wir mit John, einem lustigen Fotografen aus Singapur und ein paar guten Caipirinhas ausklingen.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Bagan

Bagan - das Land der tausend Tempel.
Mit dem Fahrrad erkundeten wir unsere nähere Umgebung. Schweißtreibend - aber unglaublich schön. Viele der Tempel kann man erklettern und genießt anschließend einen unglaublichen Ausblick auf die Landschaft - üppige grüne Vegetation, Palmen und mittendrin Tempel soweit das Auge reicht.
Bagan
Bagan0
Am nächsten Morgen ging's zeitig auf einen Tempel um den Sonnenaufgang zu genießen - das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt.
Bagan1
Bagan2

Sonntag, 13. Oktober 2013

Yangon

(Melanie) Die frühere Hauptstadt Burmas war schon etwas gemächlicher als Bangkok.
Teilweise hatten wir das Gefühl die einzigen Touristen zu sein, was möglicherweise eher daran lag, dass wir andere asiatische Touristen nicht so schnell als solche erkannten.

Wir probierten die nationale und internationale (also indische und chinesische) Küche durch - das vegetarische Angebot war diesmal sehr gut :), wobei ich nicht wirklich weiß, was da so alles drinnen war - wir saßen dabei oft auf Ministühlen neben der Straße und erholten uns von den langen Spaziergängen durch die Stadt.

Die Gerüche der Straßen sind oft schwer zuzuordnen und auch nicht für feine Näschen geeignet. Die Beschaffenheit der Gehsteigoberfläche hat meinen Hawaianers den Todesstoß versetzt. So mussten wir doch ein Taxi ins Hotel nehmen, denn halb barfuß zu gehen hätte zu Knöchelbrüchen oder massiven Stinkefüßen resultiert. Der Schuhverkäufer am nächsten Tag unterdrückte wohl seine Überraschung über meine Riesenfüße und verhalf mir zu schicken Männer-Samt-Flip Flops.
Flipi-Flopi
Mit diesen brachen wir dann zu einem ausgedehnten Tagesmarsch auf. Nur kurz zwischendurch nahmen wir zwei Rikschas, wobei Thomas Fahrer ihm "Heavy, Heavy" zuraunte.
Aber wenn man genau hinschaute wurden noch schwerere Lasten, wie Menschen mit großen Reissäcken oder die ganz wenigen fülligeren einheimischen Frauen hier, herumkutschiert.
1 km vor dem Ziel, dem Scott Market, gaben die beiden - wahrscheinlich wegen des vielen Verkehrs in den engen Gassen- dann auf.
Rikscha-
Der Markt beeindruckte aufgrund der vielen verarbeiteten und unverarbeiteten Edelsteine. In meinem Kopf summte Marilyn Monroe "diamonds are girls best friends" :)

Vor dem Markt stärkten wir uns noch schnell mit Kaffee und sonstigen Goodies,die uns der freundliche Kellner noch brachte. Rings herum wurden die soeben erstandenen Steinchen betrachtet und auf Reinheit geprüft.
Hinter-Scott-Market
Dann gingen wir los zum Highlight dieser Stadt, zur Schwedagon Pagode. Und ich muss euch sagen, das war wirklich beeindruckend! 53 Tonnen Gold sind in diesem Stupa enthalten...
Schwedagon-

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Zuletzt aktualisiert: 14. Nov, 03:45

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