Eine Grenzgängergeschichte
Das Goldene Dreieck - an der Grenze Myanmar-Thailand
Wir wussten nicht so recht, was uns an der Landgrenze von Myanmar nach Thailand erwarten würde. Der Reiseführer schreibt von komplizierten, teuren Genehmigungen, die wir uns schon zuvor in Rangon holten hätten sollen. Die Einheimischen wussten es auch nicht so genau, denn das Land ist in einem so großen Umbruch, sodass die neuesten Reiseführer schon veraltet sind. Aber alle die wir fragten, waren sehr bemüht und holten Erkundigungen von Verwandten der Freunde ein und Versicherten uns, es sollte problemlos klappen.
So gingen wir als einzige Touris auf den Grenzposten selbstsicher zu. Die Pässe wurden abgenommen, um 5 min später mit einem Ausreisestempel wieder zu erhalten. Erster Schritt geschafft - Myanmar lässt uns ohne Genehmigungen, Souvenirbeschlagnahmingen und Bestechungsgelder ausreisen. Nach der Brücke warteten die thailändischen Zollbeamten mit ihren Formularen auf uns. Doch wo war nun der 2. Pass? Schock! Liegt der noch in Myanmar? Wir durchsuchten unsere Taschen, die Zollbeamtin fragte schon ein 5. Mal "Madam Passports, please", mir wurde abwechselnd heiß und kalt, bis ein Kollege von ihr mit dem Pass kam - ich hatte ihn auf dem Tisch beim Ausfüllen der Formulare liegen lassen! Heureka! Kurze Gepäckkontrolle, ein Lächeln und ab ins nächste Hotel.
Wir wussten nicht so recht, was uns an der Landgrenze von Myanmar nach Thailand erwarten würde. Der Reiseführer schreibt von komplizierten, teuren Genehmigungen, die wir uns schon zuvor in Rangon holten hätten sollen. Die Einheimischen wussten es auch nicht so genau, denn das Land ist in einem so großen Umbruch, sodass die neuesten Reiseführer schon veraltet sind. Aber alle die wir fragten, waren sehr bemüht und holten Erkundigungen von Verwandten der Freunde ein und Versicherten uns, es sollte problemlos klappen.
So gingen wir als einzige Touris auf den Grenzposten selbstsicher zu. Die Pässe wurden abgenommen, um 5 min später mit einem Ausreisestempel wieder zu erhalten. Erster Schritt geschafft - Myanmar lässt uns ohne Genehmigungen, Souvenirbeschlagnahmingen und Bestechungsgelder ausreisen. Nach der Brücke warteten die thailändischen Zollbeamten mit ihren Formularen auf uns. Doch wo war nun der 2. Pass? Schock! Liegt der noch in Myanmar? Wir durchsuchten unsere Taschen, die Zollbeamtin fragte schon ein 5. Mal "Madam Passports, please", mir wurde abwechselnd heiß und kalt, bis ein Kollege von ihr mit dem Pass kam - ich hatte ihn auf dem Tisch beim Ausfüllen der Formulare liegen lassen! Heureka! Kurze Gepäckkontrolle, ein Lächeln und ab ins nächste Hotel.
MelTom - 24. Okt, 05:18
Erinnerungen an Israel
diese Geschichte ruft bei mir Erinnerungen an die Grenzkontrolle zwischen Israel und Ägypten in Eilat wacht. Anton - mein bester Freund in Sulzberg - hatte eine quasi "grenz"-genial Idee die Kontrolle an der Grenze kurz zu halten. Er hat sein vom Duschen noch feuchtes Handtuch oben auf den Rucksack gelegt. Der Grenzpolizist hat beim Öffnen des Rucksackes kurz die Nase gerümpft und Anton dann durchgewunken ... die ganze Gruppe hat davon profitiert ... es ging einfach schneller ;-)
Allerliebste Grüße
Manfred
PS an Thomas: Wir geben gerade Referenzen für eine Ausschreibung der PVA für das Projekt ZEPTA ab ... du bist natürlich auch dabei - als Prozessmodellierer - irgendwie kommt mir das bekannt vor ...